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Chernobyl: Series hit receives criticism from survivors of the disaster

Chernobyl wird als authentische und realistische Darstellung der Tschernobyl-Katastrophe 1986 gefeiert. Doch Überlebende des Unfalls kritisieren Teile der Dramaturgie.

Chernobyl überraschte viele mit seinem Erfolg. Die HBO-Miniserie über den Reaktorunfall von Tschernobyl 1986 überzeugte durch ihre historische Authentizität, gute Schauspielleistungen und die drastischen und schockierenden Bilder. Trotz allem Lob kritisieren Überlebende des Unglücks jedoch Teile des Serienerfolgs – insbesondere die Darstellung von zwei historischen Persönlichkeiten.

Kritik durch Überlebende an Chernobyl
Außer einigen kleineren Freiheiten und dem Weglassen der russischen Sprache, wurde Chernobyl im Großen und Ganzen für seine Authentizität und Nähe zu den realen Ereignissen gelobt. Laut Reuters sind drei Überlebende der Reaktorkatastrophe jedoch mit der Darstellung zweier historischer Persönlichkeiten gar nicht einverstanden.

Gemeint sind Sergii Parashyn, damals Vorsitzender des Kommunistischen Parteikomitees des Tschernobyl-Atomkraftwerks, Sergii Myrnyi, zum Zeitpunkt der Katastrophe Leiter eines Radioaktivitätsüberprüfungsteams, und Oleksiy Breus, seines Zeichens Chefingenieur des Werks im Jahre 1986.

Die drei kritisieren die einseitige Darstellung der Arbeiterschaft des Atomkraftwerkes und die negative Porträtierung von Anatoliy Dyatlov, dargestellt von Paul Ritter, und Viktor Bryukhanov, gespielt von Con O’Neill.

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